WORKSHOP und LESUNG: LIEBEN ALS POLITISCHE PRAXIS – DEN KAPITALISMUS ENTLIEBEN

Zu Lieben kostet nichts, ist nicht leistungsbezogen, braucht die eigene Aufmerksamkeit, Zeit und Raum. Zu Lieben ist eine grundlegende Widerständigkeit gegen Kapitalismus (…), eine kleine individuelle Revolution für jeden Tag.“

Samstag 15. Juni 15:00 – 17:30 #labern #lachen

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ZUKUNFTSWORKSHOP

Die verschiedenen Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Initiativen, Expert*innen und Bürger*innenschaft entwerfen mit ihren unterschiedlichen Interessen und Erfahrungen Anforderungen für einen neuen Prozess für die Entwicklung des Flughafens Tempelhof – das Ergebnis ist ein Vorschlag, der dann öffentlich thematisiert werden soll. Die Frage, auf die wir Antworten suchen: Was braucht es hier und wie kommen wir da gemeinsam hin?

Dienstag, 11.06. 14:30 – 16:30

Wir laden Dich herzlich ein, am 11. Juni um 14:30 zum TORHAUS am Columbiadamm 10 (gegenüber vom Columbiatheater) zu kommen. Lass die Öffentlichkeit wissen, wie Du Dir die Zukunft des Flughafens vorstellst! Bring Deinen wertvollen Input in diese gemeinsame Zukunftsvision ein, denn nur so kann am Ende ein kooperatives Betriebssystem entstehen, was sich an den Bedürfnissen und Lebensrealitäten der Menschen orientiert und von ihnen akzeptiert wird.

Der Workshop beginnt 14:30 Uhr und dauert maximal zwei Stunden. Mit Hilfe verschiedener Materialien wird zunächst ein Ist-Zustand des THF und des Prozesses aufgebaut. Es werden Verbindungen gezogen, Abhängigkeiten besprochen und optisch dargestellt und die unterschiedlichen Interessen sichtbar und so verständlicher gemacht. Das entstandene Beziehungsgeflecht wird anschließend genau betrachtet und so hingehend verändert, dass aus Abhängigkeiten Möglichkeiten werden und am Ende eine Zukunftsvision sichtbar ist, mit der sich alle Teilnehmenden wohlfühlen.

Mit Wem? Durchgeführt wird der Workshop von Jacob Bilabel, dem Gründer der Thema1 GmbH und der Green Music Initiative.

STADTFRÜHSTÜCK MIT DEM HAUS DER STATISTIK

Leckerer Austausch zu stadtpolitischen Themen mit Kaffee und Croissants. Die Initiative Haus der Statistik ist zu Besuch bei den Tempelretter*innen.

Samstag, 8. Juni 11:00 – 12:00 #lachen

Seit 10 Jahren steht das Haus der Statistik mitten in Berlin leer. Auf Hinwirken der Initiative Haus der Statistik, einer Gruppe engagierter Künstler:innen, Architekt:innen, Kulturschaffenden und Politiker:innen wurden 2015 die bisherigen Pläne für den Verkauf an Investoren und der geplante Abriss verhindert. Nun entsteht auf dem Areal ein neues Quartier in kooperativer und gemeinwohlorientierter Entwicklung. Modellhaft dabei ist die Akteurskonstellation mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Bei einer starken Tasse Kaffee können wir am Samstagmorgen ab 11 Uhr zusammen darüber nachdenken und diskutieren, wie Projekte wie das Haus der Statistik eigentlich zusammenhängen mit den aktuellen Ereignissen rund um den Tempelhofer Flughafen. Und vor allem, was können wir voneinander lernen?


Mit Wem? Die WERKSTATT Haus der Statistik wurde im September 2018 im Zuge des städtebaulichen Planungsverfahrens als Infozentrale und Mitmachstelle eröffnet. Ein Team von Botschafter*innen ist seitdem dort aktiv, um die Planungsprozesse an die Stadtgesellschaft zu vermitteln und die Stadtgesellschaft in Planungsprozesse zu integrieren. Die beiden Botschafterinnen Kim und Nina von der Initiative Haus der Statistik laden ein zu dem gemeinsamen Austausch

GEBÄUDE UND FELD PICKNICK

Der Berliner Ernährungsrat und thf.vision kämpfen gemeinsam dafür, dass hier auch das vom Senat geplante „House of Food“ unterkommt. Annette Jensen berichtet über den Stand der Dinge. Anschließend wird gepicknickt!

Donnerstag, 20. Juni 19:30 – 20:30 Uhr #lachen

Bringt alle eine Kleinigkeit mit, damit wir uns zum Snacken und Schnacken auf einer reich bestückten Picknickdecke niederlassen können. Bei dieser Gelegenheit können sich alle Initiativen vorstellen und kennenlernen, Fragen können gestellt und beantwortet werden – und wir können gemeinsam herausfinden, wie wir uns so verbinden können, dass der Flughafen Tempelhof – Gebäude UND Feld – zum offenen, solidarischen und zukunftsfähigen Ort für alle wird!