Hoch die Hände, Wochenende!

Und das beginnt gemütlich am Samstag mit einem Stadtfrühstück auf der Wiese am Torhaus, bei welchem Vertreterinnen der Initiative Haus der Statistik erzählen, welche Erfahrungen sie in ihrem Prozess gemacht haben. Es ist kalt an diesem Vormittag, aber alle diskutieren hitzig und lernen viel dazu. Dieser Austausch und die Vernetzung zu anderen stadtpolitischen Initiativen ist enorm hilfreich, um sich gegenseitig zu unterstützen und Wissen zu teilen.

Anschließend wird auf der hinteren Wiese gesägt und mit der Floating University an der Foodbrücke gebaut. Die Foodbrücke ist ein mobiler Küchenanhänger, auf dem man nicht nur kochen kann – er verbindet Nachbarschaften!

Mittlerweile kommt auch die Sonne raus und es wird getanzt: Contemporary THF-Dance! Den Ort mit seiner Energie mal durch Bewegung erspüren.

Eine Rampe wurde gebaut: STEPHANS RAMPE. Es wird Zeit, dass der Ort sich auch in Richtung Inklusion verändert.

Der Umkrempelhof, die Upcyclingwerkstatt auf der Terrasse des Torhauses, ist gut besucht und so einige Fahrradfahrer bleiben auf ihrem Weg zum Tempelhofer Feld neugierig stehen. Das Team vom Torhaus scheint nie müde zu werden, Auskunft zu geben und sich mit den Berliner*innen darüber auszutauschen, wie man eigentlich in Zukunft leben will und wie Städte wieder für Menschen entwickelt werden könnten.

Ein Denkmahl rundet den Samstagabend wie immer ab. Gutes Essen in familiärer Atmosphäre verbindet einfach. Und die Bürger*innen sind erstaunt, dass sie eingeladen sind, sich einfach dazuzusetzen.

Am Sonntag gibt es noch einen Drachenbau-Workshop und am Abend das erste Mal THF-Kino: Der Film THE HUMAN SCALE zeigt uns, wie eine moderne, soziale und menschenfreundliche Stadtplanung gelingen kann, die die Inklusivität der Stadtgesellschaft genauso berücksichtigt wie den Wunsch ihrer Mitglieder nach freier Entfaltung.

Alles in allem war das ein entspanntes, friedliches und völlig unproblematisches Wochenende. Es gab keine Herausforderungen oder Auseinanderetzungen mit der Gebäudeverwaltung. Wenn man im Gegensatz dazu bedenkt, wie stressig und fordernd das erste Wochenende war, zeigt dieses zweite vielleicht, dass man sich so langsam auf einem guten, gemeinsamen Weg befindet.

Dieser Blogartikel ist ein Gastbeitrag von unserer Partnerinitiative Mehrwertvoll e.V.

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